ProvinzSeemark
HaupstadtHalvor
RegentFürst Rutger Schwarzblut, Totengräber zu Eschenfurt, Nachfolger von Guvar von Rothgenschild
Sitz des RegentenBurg Halvor, Halvor
Einwohner60.000
davon in der Armee6.000, davon 2.000 Rekruten
von den Schatten befreit13 ndS
Grenzen zuDerduwath, Eisenstein, Immadain, Nebelling Freie Stadt Trutzhaven, Fürstentum Karanda, Königreich Kargath

Allgemeines

Die Seemark ist die westlichste Provinz Valariots. Im Norden, an der Grenze zu Karanda, gibt es viele dichte Wälder, die teilweise so schwer zu durchgehen sind, daß nur Waldläufer sie passieren können. Nur wenige Schneisen wurden geschlagen, so daß ein Besuch des nördlichen Nachbarlandes stets nur schwer durchzuführen ist. Gen Osten laufen die Wälder in das Graugebirge? hinauf. Diese zerklüfteten Berge sind noch weniger passierbar und erst seit die Gnome mit der Stadt Ak'anon an den Ausläufern Fuß gefaßt haben, wurden Wege in den Stein getrieben.

Durch die Mitte der Seemark fließt der Valon, der sich vor Halvor in den See "Halvorer Bucht" ergießt. Von dort aus geht es weiter bis zur Freien Stadt Trutzhaven, wo der Valon als natürliches Flußdelta diese mächtige Hafenstadt umschließt. Der Valon sorgt dafür, daß die Wiesen in saftigem Grün stehen und auch die Felder fruchtbar sind. Südlich des Valondeltas an der Küste ziehen sich die unwirtlichen Scharfzahnsümpfe entlang. Im Süden der Provinz befinden sich hoch aufragende Berge und dahinter das Königreich Kargath, das von der Seemark aus auf dem Land nur über die Provinz Derdûwath zu erreichen ist.


Die Städte

Halvor

Einwohner: 750
Halvor ist die Provinzhauptstadt der Seemark. Es ist eine kleine Stadt, gelegen an einem See des Valon, der Halvorer Bucht. Hervorzuheben ist die Burg Halvor, von der aus Fürst Rutger Schwarzblut die Provinz verwaltet.

In der Halvorer Bucht gibt es mehrere Anleger und auch eine Werft, doch durch die Souveränitat Trutzhavens sind es nur valarische Schiffe, die sich dort einfinden, um Handel zu treiben. Die Zölle verhindern ein Aufblühen des Handels mit anderen Ländern. Von der Werft aus sind bis heute nur Flußschiffe zu Wasser gelassen worden, doch die jüngsten Erweiterungen würden es möglich machen, auch große, für die hohe See geeignete Schiffe zu bauen.

Port Schwarzblut

Einwohner: Im Aufbau befindlich
Am westlichen Ende Valariots, direkt an der Mündung des Valons, liegt Port Schwarzblut. Das ehrgeizige Großprojekt Fürst Schwarzbluts wird als Konkurrenzhafen zu der freien Stadt Trutzhaven direkt auf der anderen Flussseite vom Reißbrett aufgebaut. Direkt an den Kaianlagen Liegt ein großes Tor, ein Monument zu Ehren des grauen Wolfes Herzog Guvar von Rothgenschild. In „Guvars-Tor“ entspringt die Fürst-Schwarzblut-Straße, die, verfolgt man dem Verlauf entlang des Valon, bis nach Halvor führt. Am Hauptpier des Hafens liegt ein großes rotes Kontorhaus, das vom Imperium betrieben wird. Auf einem kleinen Hügel mitten im Stadtzentrum wurde zur Gründung von Port Schwarzblut eine Statue des Fürsten Rutger Schwarzbluts enthüllt, die von jeder Stelle der Stadt aus sichtbar sein soll. Über ein Anwerbungsverfahren versucht der Fürst ehrbare Valaren aus dem gesamten Reich als Bürger abzuwerben. Alle Schiffe von Hagens Wacht und alle Schiffe, die Richtung Halvor kreuzen, müssen nach einem Dekret Fürst Schwarzbluts in Port Schwarzblut anlegen. Port Schwarzbult ist der Heimathafen der valarischen Handelsmarine.

Nansur

Einwohner: 600
Die zweitgrößte Stadt der Seemark, am nördlichen Ufer des Valon gelegen. Was in noch keiner anderen Provinz gelungen ist, wurde hier vollbracht: Fischzucht. In künstlich angelegten Flußarmen werden Fische gehalten und gezüchtet. Der Nansurer Flußaal wird auch außerhalb der Seemark gerne gegessen und das zarte Fleisch des Valonlachses schmeckt nach Nansurer Art zubereitet noch einmal so gut.

Ak'anon

Die Stadt der Gnome. Als Herzog Guvar den Gnomen zusagte, in der Seemark siedeln zu dürfen, ahnte er nicht, daß ganz Ak'anon aus Eisenstein in die Seemark umziehen würde. Am Fuße des Graugebirges gelegen ist Ak'anon eine Siedlung, die, in Anbetracht der Einwohner, ein recht großes Gebiet beansprucht. Alleine die Fläche der Kaserne der gnomischen Artillerie inklusive des Schießplatzes ist fast so groß wie Halvor selbst.

Die etwa 500 Angehörigen des Gnomischen Außerordentlichen Sondereinsatzkommandes Katze (Artilllerie) sind der Grund für diese Siedlung, denn natürlich konnten die gnomischen Soldaten ihre Heimat Gwynathain nicht ohne ihre Familien verlassen. So herrscht dort tags- und nachtsüber Gewusel, das von den sich drehenden Häusern mit auf das Dach gemalten Spiralen unterstrichen wird.

Schweinfurt

Einwohner:120

Ein Dorf am südlichen Ufer der Halvorer Bucht, in der Nähe der Einmündung des Valon und beiderseits eines kleinen Zuflusses namens Weidendrenke gelegen. Fähranleger und Landstraßen in drei Richtungen verschaffen dem einzigen Gasthaus des Örtchens eine hohe Zahl an Gästen. Das Spottlied, daß die Schweinfurter auf ihren Fürsten Rutger Schwarzblut anläßlich seiner Amtseinführung gedichtet hatten, fand darum auch eine rasche Verbreitung. Das Lachen blieb den Schweinfurtern allerdings im Halse stecken, als der Fürst die Vögte schickte und seinen herzlichen Dank ausrichten ließ: eine zusätzliche Steuerschätzung.

Daranath

Einwohner: keine

Ruinen einer Stadt aus alten Zeiten am Ufer des nördlichen Mündungsarmes des Valon. Vermutlich war Daranath der Hafen der alten Kolonie Caldor. Trutzhavener Überlieferungen berichten, daß die Trutzhavener Gründerväter ursprünglich kamen, um Daranath zu plündern. Sie nennen Daranath "die rote Stadt".

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Zuletzt geändert am 03.03.2012 22:02 Uhr