Recht und Gesetz in Valariot

Die Krone

Erst wenn Valariot vollständig befreit ist, soll laut einer alten Prophezeiung wieder ein König herrschen. Bis dahin wird ein Prinz bzw. eine Prinzessin zum Regenten ausgerufen. Heute ist es Prinzessin Freija, die vierte Regentin aus dem Hause Schattenstürmer. Die Macht des Regenten ist absolut. Verschiedene Institutionen wie Kanzlei und Sigmarskirche oder zeitweilig ein Kronrat werden vom Regenten mit entsprechenden Vollmachten ausgestattet.

Die Reichs-Gesetze von 34 n.d.S. - das valarische Landrecht

Auf dem Kronrat zu Caldor im Jahr 34 n.d.S. wurde zum ersten Mal ein Landrecht für Valariot verkündet. Die Grundlagen der Herrschaft - Herrschaftsanspruch, Steuererhebung, Waffendienst werden darin ebenso geregelt wie die Verankerung des Sigmarglaubens im Reich. Besonders erwähnenswert ist die Regelung zum Kopieren sämtlicher Schriften im Reich, die helfen soll, das zertrümmerte kulturelle Erbe wieder zu sammeln. Auch auf die Beurkundungsregel soll hingewiesen werden, wonach rechtliche Akte durch das Zeugnis eines Sigmarspriester "amtlich" werden.

Provinzen

Das Reich ist unterteilt in Provinzen, die von Fürsten regiert werden. Feldherren, die eine Provinz regieren, tragen den Titel Herzog.

  • Die Provinz Maranos hat eigentlich nicht zum Königreich Caldor gehört, aus dessen Trümmern Valariot entstand, sondern war ein Reich der Elben. Doch der Herrschaftsanspruch Valariots gründet auf dem Auftrag zur Befreiung von den Schatten. Da Maranos befreit werden muß, um die Schatten in die Knie zu zwingen, betrachten die Valaren Maranos als Teil Valariots - und damit als ihre Pflicht. In letzter Konsequenz gilt dies auch für Crombor, die Schattenlande östlich von Maranos.
  • Die Provinz Derduwath als Territorium des Schwertebruederbundes wird gemeinsam von Kargath und Valariot verwaltet.
  • Die Freie Stadt Trutzhaven hat einen besonderen Stand. Sie ist weit mehr als nur eine unabhängige, verbündete Stadt, allerdings hatte sie im damaligen Kronrat keine Stimme, als reichsunmittelbare Stadt mit Autonomiestatus ist sie wohl recht genau eingeordnet.

Gerichtsbarkeit

Gerichte sorgen für die Durchsetzung des Rechts. Wenn ein Richter die Blutgerichtsbarkeit hat, so darf er über das Blut der Verurteilten entscheiden, also als höchstes Maß die Todesstrafe anwenden. Oftmals wandelt der Richter das Todesurteil aber in mehrjährigen Frontdienst bei der Strafkompanie um. Diese Strafe wird als "Anstatt" bezeichnet.

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Zuletzt geändert am 27.05.2007 18:18 Uhr