Die Menschen

Valariot ist ein Reich der Menschen. Die Abkömmlinge anderer Arten spielen im Grunde genommen keine Rolle. In Eisenstein spürt man zwar deutlich den Einfluß der Zwerge, und in letzter Zeit sind vermehrt Elben auf den Straßen, aber das sind Randerscheinungen, die aufs gesamte Reich bezogen keine Rolle spielen. Der Sigmarskult tut sein Teil dazu, die Dominanz der Menschen zu bewahren. Einige Arten, die von ihrem Wesen nach den Schatten zugerechnet werden, dürfen nicht einmal auf Duldung hoffen. Dazu zählen alle Orks, Gobline und verwandte Arten ebenso wie Rattenmenschen, Werwölfe und andere Hybriden.

Die Menschen Valariots kamen zum Großteil einst aus dem Westen übers Meer, Kolonisten des sogenannten Imperiums. Von dort hatten sie ihre Lebensart und ihren Glauben mitgebracht. Es heißt, daß das Tal des Valon durch Seuchen entvölkert gewesen war, und die Reste der vorherigen Bevölkerung im Bergland Zuflucht suchte, wo sie zu den Vorfahren der Vitruviern wurden. Trutzhaven wiederum geht auf Siedler zurück, die einst aus dem Norden als Piraten und Händler an diese Küste kamen. Ihren besonderen Charakter bekamen die Menschen Valariots aber in den langen Jahren der Sklaverei unter den Schatten. Weit und breit sind sie für ihre Halsstarrigkeit, und ihre Bereitschaft zur Lösung von Problemen mit Gewalt berüchtigt.

Andere Völker charakterisieren die Menschen, insbesondere die Valaren, so:

"Menschen zeichnen sich vor allem dadurch aus, daß sie alles fürchten, was sie nicht verstehen. Und was sie fürchten, vernichten sie, um sich zu schützen!" (Aus dem "Zwergenspiegel")

"Sie werden umgetrieben von der Furcht vor ihrem frühen Tod. In der Hoffnung, diesem Schicksal zu entgehen, lassen sie sich zu unglaublichen Verzweiflungstaten hinreißen." (der Elb Lanfallyr beim Anblick von Prinz Hagens Mausoleum in der Wolfsschlucht)

"Was für Strolche! Die haben wohl noch nie vom König gehört?" (Naldo der Halbling)

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Zuletzt geändert am 27.03.2007 16:57 Uhr