Heraldik

Wappen des Reiches

Das Grundwappen der Schattenstürmer ist zugleich das Reichswappen: auf schwarz-blau geviertem Schild mit gegengeteiltem Bord ein goldener Greif. Schwarz steht für die Finsternis der Schatten. Blau steht für den anbeginnenden Morgen, den Aufbruch, den Sturm. Das Wappentier geht zurück auf den Greifen Aracos, das Reittier Hinrich Schattenstürmers, des Vaters von Hagen und Freija.
Die Prachtausführung, das Große Wappen des Reiches, wird auf offiziellen Dokumenten verwendet. Es zeigt den Schild vor gekreuzten Schwertern und einem stehenden Hammer, mit goldenem, benagelten statt gegengeteiltem Bord. Die gekreuzten Klinge stehen für den andauernden Kampf des jungen Reiches gegen die Schatten. Über allem wacht der Hammer des Sigmar, des Patrons Valariots.
Auf dem Kronwappen wird der Greif des Reichswappens überhöht von einer goldenen Krone. Dieses Wappen dürfen nur Mitglieder des Geschlechtes der Schattenstürmer und deren Leibdiener tragen. Reichsritter und Paladine tragen ebenfalls dieses Wappen, wenn sie sich auf einer königlichen Queste befinden. Inzwischen zeigt auch die Garde von Caldor dieses Wappen.

Provinzialwappen und Institutionalwappen

DerduwathEhredonEisensteinFornImmadainOrkenwallSeemarkNebellingTrutzhaven

Das Wappen der Provinz Derdûwath zeigt im halbgeteilt-gespaltenen Schild mit schwarzer, im Freiviertel blauer Borte auf Schwarz den goldenen Greifen und Blau sowie auf Silber in der linken Obereckstelle den goldenen Phoenix, im Schildfuß auf grauer Zunge ein goldenes "D". Wir finden hier die Wappen der beiden Eigentümer vereint: Die Provinz gehört zu gleichen Teilen zu Valariot als auch zu Kargath. Der Buchstabe "D" wird üblicherweise durch ein individuelles Zeichen des jeweiligen Trägers des Wappens ersetzt.
Die Provinz Ehredon führt auf grünem Grund einen silbernen, auffliegenden Falken. Ursprünglich ist es ein altes Familienwappen aus den Zeiten, da der Landstrich Ehredon noch frei und ohne Schatten war. Es stammt aus der Zeit vor dem großen Sturm. Herzog Andron - Regent von Ehredon - hat dem Wappen wieder zu seinem alten Glanz verholfen.
Die Provinz Eisenstein präsentiert als neues Wappen ohne Schild auf dem natürlichen Amboß ein rotes stehendes "E" bedeckt von einem grünen Lorbeerzweig. Der Amboß soll die Zwerge ehren, der Loorberzweig die Zugehörigkeit Vitruviens zur Provinz unterstreichen.
Das Wappen der Provinz Forn zeigt auf gezungt geteiltem Schild in Blau drei stehende silberne Türme balkenweise, in Rot drei goldene Ähren 2:1 gestellt. Das Wappen steht für die typischen Merkmale der Provinz Forn. Die drei Türme symbolisieren die Akademie der Anhöhe der drei Türme, während die drei Ähren für die florierende Landwirtschaft stehen. Der rote Hügel ermahnt an die vielen alten Schlachtfelder, die in Forn liegen.
Immadain wird vom Haus Schattenstürmer als Kronprovinz direkt regiert. Das Wappen der Provinz ist mit dem ursprünglichen Wappen des Hauses Schattenstürmer, und damit dem einfachen Reichswappen identisch: auf schwarz-blau geviertem Schild mit gegengeteiltem Bord ein goldener Greif. Diese Doppelung bereitet den Heraldikern viel Kopfzerbrechen, ein Umstand, der zum Kronwappen und zum Großen Wappen des Reiches führte.
Das Wappen der Provinz Orkenwall zeigt auf schwarz und blau gespaltenem Schild ein goldenes Steinbockshaupt, darunter ein goldenes Spruchband, belegt mit der Devise "Perfer et Obdura" - "Halte durch und sei hart"!
Die Provinz Seemark führt auf Schwarz mit damaszierter roter Borte einen rot geborteten, schwarzen Kreis, belegt mit einem roten Wolfshaupt. Basierend auf dem Wappen, das der ehemalige Herzog der Seemark, Guvar von Rothgenschild, dieser Provinz gab, hat Rutger Schwarzblut mit Antritt seiner Regentschaft diesen Entwurf zum offiziellen Symbol der Provinz gemacht.
Die Provinz Nebelling zeigt auf Grün in der unteren Hälfte des Wappens in Weiß die Nebelgebirge und das Schwarzwasser. Oberhalb des Nebelgebirges sind zwei goldene Schwingen abgebildet, die den ersten Flug Hinrichs auf seinem Greifen über das Nebelgebirge darstellen. Beide Schwingen flankieren einen ebenfalls in Gold gehaltenen Stern, der den Stern Caldors simbolisiert. Freija Schattenstürmer wird Stern von Caldor genannt und ihre Geburtsstätte ist Hammerwall in Nebelling.
Das Wappen der Freien Stadt Trutzhaven zeigt auf Blau im linken Obereck aus dem Schild heraustretend eine rote Sonne, in der Herzstelle bedeckt mit einem schwarzen Schloß auf vier Wellen stehend, bedeckt mit einem roten Schiff. Im Schildfuß ein silbernes Spruchband mit der Devise "In Dubio Contra Reo". Das Schiff steht für Handel und Seefahrt, Die Burg steht für Wehrhaftigkeit, Trutzhaven wurde nie von den Schatten eingenommen. Die untergehende Sonne steht für die Lage Trutzhavens im äußersten Westen Valariots. Der Leitspruch übersetzt sich mit "Im Zweifel gegen den Angeklagten".

DerduwathEhredonEisensteinFornImmadainOrkenwallSeemarkNebellingTrutzhaven

Hauswappen, Familienwappen und persönliche Wappen

Haus Val Orden - Sir Wismerhill - aus Maranos

Das Wappen des Hauses val Orden, der Regenten von Karanda, einem nahen Nachbarreich, zeigt einen silbernen Stierkopf auf schwarzem Grund. Das Wappen bezieht sich auf die Abstammung des Hauses val Orden vom Stamm des schwarzen Stieres. Die Umkehrung ins Silberne zeigt den Wandel vom Stamm zum Fürstentum. Das Schwarz steht auch für die düstere Vergangenheit Karandas.
Das Hauswappen von Sir Wismerhill von Elengond zeigt in Schwarz einen orangen Schrägrechtsbalken, gesäumt von einer weißen, elbischen Inschrift und schrägrechts belegt mit einem silbernen Schwert. Die Farben Schwarz und Orange stehen für seine elbische Heimat Elengond, das weiße Schwert ist sein persönliches Symbol. Die elbischen Runen konnten bisher noch nicht übersetzt werden.
Das daneben abgebildete, unbekannte Wappen ist wohl elbischer Herkunft. Es wurde gefunden auf einem alten Schlachtfeld in Orkenwall, nahe dem Grenzwall. Über die Schriftzeichen und Symbolik ist bisher noch nichts in Erfahrung gebracht worden.

Aufgelassene Wappen

Garde von CaldorEisensteinSeemarkOrkenwallNebelling

Die Die Garde von Caldor - die 1. Armee Valariots - trug früher auf den Wunsch Hagens hin auf gegengeteilt gebortetem, geviertem Schild im Freiviertel und im linken Fußviertel in Schwarz den goldenen Greifen, sonst Blau. In den blauen Flächen standen Regimentsnummern oder Einheitsembleme. Mittlerweile führt die Garde von Caldor das Wappen des Hauses Schattenstürmer.
Das alte Wappen von Eisenstein, wie es Otto Lichtenberg gewählt hatte, zeigte auf Silber mit dreifach gezacktem, blauen Schildhaupt einen schwarzen Amboß, überhöht von einem grünen, liegend gewendeten Lorbeerzweig. Die weißblaue Zackung sollte die schneebedeckten Gipfel der Eisenberge darstellen.
Das Familienwappen von Guvar von Rothgenschild wurde bei dessen Ernennung zum Herzog über die Seemark, im Jahre 29 ndS, zum Wappen der Provinz. Es zeigt auf silbern gebortetem, rotem Grund einen silbern geborteten, schwarzen Kreis, belegt mit einem silbernen Wolfskopf. Die Farbe des Wappens entstammt dem Namen der Familie. Der Wolf stammt aus den Zeiten Hinrichs Schattenstürmer. Auf dem Schlachtfeld gab er Guvar den Beinamen "Der Wolf".
Die Provinz Orkenwall führte auf zwiefach, gezinnt und gewipfelt geteilten Schild in Blau den wachsenen, goldenen Greifen, in Silber gemauert und grün. Der Fürst von Orkenwall gab seiner Provinz kurz nach deren Befreiung dieses Wappen. Es symbolisierte die Aufgabe der Männer und Frauen in Orkenwall, die Schatten hinter dem Grenzwall zu halten um Valariot seine Freiheit zu bewahren.

Es soll hier noch angemerkt werden, daß die Herolde die Seiten der Wappen immer vom Träger aus gesehen angeben. In der Beschreibung des Wappens entspricht "Links" also der rechten Seite des Bildes, wie es der Betrachter wahrnimmt. Der Grund ist vermutlich darin zu suchen, daß die Heroldszunft ihre Kunst gerne ein wenig komplizierter machen will, als sie ist...

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Zuletzt geändert am 27.04.2010 19:14 Uhr